Aufteilung der Anteile (Equity Split)

In der Findungsphase, also der Zeit bis zur Ausgründung der eigentlichen UG/GmbH, seid ihr eine GbR. Also eine Gesellschaft. Wem gehören wie viele Anteile an dieser Gesellschaft? Wer hat welches Stimmrecht? Wem soll wieviel am Gewinn oder Exit-Erlös zustehen? Die Verteilung der Anteile sind enorm wichtig - und daher auch streianfällig.

Na klar, die Anteile werden gerecht verteilt. Doch wie? Nach Köpfen? Ist das gerecht? Leider wird die konkrete Anteilsverteilung in der Findungsphase oft gar nicht erst geklärt, nach dem Motto: das klären wir einvernehmlich, wenn wie die UG/GmbH gründen. Doch auch in der Findungsphase ist es wichtig, dass alle Beteiligten im Team ihre Rolle (übersetzt in Anteile) kennen - und nachvollziehbar verstehen.

Die Aufteilung der Anteile ist sehr emotional belegt. Daher ist es ratsam, möglichst objektivierte Kriterien heranzuziehen. Die Kriterien sollten sich in erster Linie an dem bereits geleisteten und zu erwarteten Beitrag eines Jeden für das StartUp Projekt orientieren. Das schafft eine emotionsbefreite und für alle nachvollziehbare Anteilsaufteilung. Das schöne daran ist, dass diese Kriterien auch erangezogen werden können, wenn sich im Laufe der Zeit Veränderungen der ursprünglich vorausgesetzten Gegebenheiten ergeben, z.B. wenn ein Gründer nun nicht mehr in Vollzeit für das StartUp tätig sein kann etc.

Das Video-Tutorial zeigt euch eine System auf, wie die Anteile am Anfang der Findungsphase aufgeteilt werden können. Parallel dazu findet ihr in dem 'Vorlagenpaket Findungsphase' eine Excel-Tabelle zur Anteilsverteilung, um das blabla gleich mal umzusetzen.