durch einen Anwalt

Die nervenschonendste Herangehensweise ist die Beauftragung eines Rechtsanwalts mit der Erstellung der diversen Dokumente. Das hat natürlich seinen Preis, insbesondere wenn neben der reinen Erstellung der Dokumente auch diverse Verständnisfragen geklärt werden sollen.

durch den Notar

Etwas günstiger ist die Erstellung einiger Dokumente durch den Notar - sofern es sich um die reine Gründung einer UG/GmbH handelt. Die Erstellung eines Gesellschaftsvertrages ist bereits in der Beurkundungsgebühr mit enthalten. Aber viele Notare begnügen sich angesichts der vergleichsweise geringen Gebühren für Gründungen mit eher knappen und standartisierten Gesellschaftsverträgen, die die Besonderheiten von StartUps oft nicht oder nur unzureichend berücksichtigen. Zum anderen darf der beurkundende Notar in derselben Angelegenheit nicht beratend tätig sein, so dass inhaltliche Fragen außerhalb der zu beurkundenden Dokumente unbeantwortet bleiben können.

Für die Vergragsgestaltung rund um die GbR in der Findungsphase bedarf es i.d.R. keines Notars (solange keine Grundstücke mit im Spiel sind).

durch das Internet

Was also tun bei dem chronisch knappen Budget? Selbst ist der Gründer. Schließlich gibt es im Internet diverse Fachbeiträge, Tutorials, Steuertricks, Foren und auch Mustervorlagen. Und das sogar kostenlos. Für sich genommen sind diese Beiträge wohl auch ganz gut. Das Problem ist nur, dass sich all diese schlauen Sachen jeweils nur punktuelle Themen herauspicken. Wie und ob das alles zusammenpasst und ob eine woanders gefundene Mustervorlage dies auch so umsetzt, bleibt fraglich. Hinzu kommt noch, dass die kostenlosen Beiträge und Muster in der Regel dazu dienen, möglichst viel Traffic auf die Webseiten der Anbieter zu lotsen. Daher sind die Beiträge oft sehr allgemein gehalten, um eine möglichst große Zielgruppe anzusprechen.

Das Hauptproblem ist für Gründer oft aber schlicht auch die Zeit, mühsam das Internet nach Informationen und Mustervorlagen zu durchsuchen, nur um am Ende das ungute Gefühl zu haben, eine nur wackelige/unvollständige oder gar ungünstige Lösung gefunden zu haben. Und selbst eine fertige Mustervorlage wirft so manche Frage auf, welchen Hintergrund die einzelne Regelung hat oder welche Alternativregelungen es gibt.

durch die Vorlagenpakete das Graustufen-Tutorials

Was nützen die besten Muster, wenn man die Vertragsmechanik nicht recht versteht und nicht genau weiss, ob dieses Muster auf die ersonnenen Konzepte passt. Bestens geeignet für Bootstrapping setzt hier das Graustufen-Tutorial als kostengünstige Alternative an. Hier gibt es Muster und dazugehörige Erklärungen, so dass die einzelnen Regelungen besser verstanden und individuell angepasst werden können. Zugeschnitten für StartUp-Gründer werden die aufeinander abgestimmten Musterdokumente inhaltlich durch kurze Video-Beiträge erklärt. Checklisten führen Schritt für Schritt durch den gesellschaftsrechtlichen Jungle.